Porsche 924 Carrera GTR

  • Einer von nur 17 originalen 924 Carrera GTR in legendärer Canon-Lackierung
  • Historisch sehr bedeutsames Fahrzeug innerhalb der VAG-Gruppe
  • Zwei Le-Mans-Starts und mehrere Klassensiege in der Langstrecken-WM
  • Rennbereit mit gültigen FIA HTP-Papieren bis 2031

PREIS VERHANDLUNGSSACHE

Beschreibung

Rückblickend gesehen ist es sehr passend, dass dieser absolut außergewöhnliche Porsche 924 Carrera GTR in Canon-Lackierung vor uns steht. Und Werbung für eine AE-1 Program macht. Warum? Hundertstelsekunden und entscheidende Momente prägen sowohl den Motorsport als auch die Fotografie. Und wie so eine Kamera, bündelt auch dieser 924 Carrera GTR sehr viele verschiedene Rennfahrer-, Konzern- und auch Motorsportgeschichten.

Fangen wir mit der offensichtlichsten Storyline an: Dieser 924 GTR aus dem Jahr 1981 ist mit seinen gut 400 PS Leistung die ultimative Evolutionsstufe in der Porsche Transaxle-Historie. Erst recht, weil er kaum 1.000 Kilogramm wiegt. 1976 debütiert der Basis-924, das Konzept des zurückgeholten VW-Entwicklungsprojekts gilt als die Zukunft innerhalb des Porsche-Konzerns. Insgesamt vier Transaxle-Baureihen entwickelte Porsche so bis 1995, vom 924 über den 928 und den 944 bis zum 968 – wie wir heute wissen, sollte sich der 911 am Ende dann aber doch durchsetzen.

Dennoch darf die »andere« Plattform auf der Rennstrecke zeigen, was in ihr steckt: 1980 starten erstmals 924-GTR-Werksfahrzeuge, 1981 dann auch Kundenfahrzeuge. Eines davon: unser Chassis BS720006, das 2024 von Experte Jochen Bader auch als solches bestätigt wird. Initial mit einem 2-Liter-Vierzylinder ausgestattet, wird es später für die IMSA-GTO-Klasse auf die heutige 2,5-Liter-Spezifikation inklusive breiterem Heckflügel und markanter Hutze auf der Motorhaube umgerüstet.

Gefahren wird der markante 924 Carrera GTR dabei von Richard Lloyd, Andy Rouse und Jeff Allam. Lloyd ist auch der erste Besitzer des 924 Carrera GTR: Nach ersten nationalen Tourenwagen-Erfolgen mit Volkswagen und Audi kommt Porsche auf den britischen Gentleman-Driver zu und bietet seinem Team GTi Engineering den Wagen an. Lloyd lässt sich nicht bitten und bringt den Wagen mit Unterstützung von Canon in der Langstrecken-WM an den Start – sein Kaufbeleg ist bis heute vorhanden und liegt vor. Bei den 24 Stunden von Le Mans kommt es bei zwei Anläufen zwar nie ins Ziel, holt in der Langstrecken-WM aber mehrere Klassensiege. Bei den 1000-Kilometer-Rennen in Monza 1981, auf dem Nürburgring, in Spa und in Brands Hatch 1982 siegt der Wagen.

Als »Canon Racing« werden später auch Porsche 956 von Lloyd eingesetzt, es folgt ein Podium in Le Mans – und am Ende baut sein Team auch komplett eigene und erfolgreiche Varianten von 956 und 962C auf. Nach dem zwischenzeitlichen Ende des Canon-Sponsorings, der Gruppe C und seines Teams bleibt Richard Lloyd trotzdem weiter aktiv. Mitte der 1990er-Jahre gründet er das Team Audi Sport UK neu, startet wieder national, und landet mit dem Audi R8C wieder (semi-erfolgreich) in Le Mans.

2001 beschert ihm die vierte Marke aus dem Volkswagen-Konzern dann sein britisches Happy End: Als Leiter des nun zum »Apex Motorsport« umbenannten Teams darf er Bentleys Rückkehr nach Le Mans orchestrieren. Und holt auf Anhieb einen dritten Gesamtplatz. Die Krönung dann 2003 als Joint-Venture mit Jöst Racing: »seine« beiden Bentley Speed 8 holen einen Doppelsieg – und Richard Lloyd vollendet seine Le-Mans-Karriere gebührend, die einst mit diesem Porsche 924 Carrera GTR begann.

Bitte vereinbaren Sie bei Interesse unbedingt einen Besichtigungstermin mit uns.

Details

  • Baureihe: 924
  • Modell: Carrera GTR
  • Modelljahr: 1981
  • Karosserieform: Coupé
  • Leistung: 400 PS
  • Farbe:
  • Motorisierung:
  • Laufleistung:

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